Kreismännchen

Kreismännchen, Inka-Gurke, Scheibengurke, Ringscheibengurke, Hörnchen-Kürbis, Korila

erster und vermutlich letzter Anbau: 2014

 Andines Gemüse aus der Familie der Kürbisgewächse, das auch in Asien Tradition hat, z.B. in Nepal. 3-4 m hoch kletternd, Rankgerüst empfohlen! Früchte schmecken wie Gurken, sind aber innen hohl; werden roh, gedünstet oder gefüllt gegessen, auch junge Blätter und Triebe. Schnelles, üppiges Wachstum, blüht und fruchtet bis zum ersten Frost, robust. Zierend! Anmerkung: „Achocha“ ist der spanische Name für diese Frucht. Sie werden in Peru stark in der Volksmedizin eingesetzt (bei Störungen des Cholesterinstoffwechsels!).[Sortenbeschreibung Arche Noah Handbuch]

Der Anbau (Anzucht in Töpfen im Haus, im Mai ausgepflanzt an endgültigen Standort im Gemüsegarten) gelingt einfach und sicher. Das angebotene Gerüst haben die Pflanzen dankbar angenommen und bis 3m Höhe erreicht. Viele behaupten, die Früchte schmecken nach Gurke, das konnte ich nun nicht bestätigen. Vermutlich war ich mit dem Probieren zu spät dran, denn ich fand sie bereits puffig (und dabei waren sie erst 3 cm lang!). Wenn ich allerdings lese, die schmackhafte Ernte hört bei Olivengröße auf, dann ist das einfach keine Pflanze für mich, denn kleine grüne „Oliven“ in dem Wirrwarr an Pflanzen zu suchen, das ist mir zu aufwändig. Schmoren oder einlegen habe ich dann gar nicht mehr probiert. Auch auf diese Pflanzenart kann ich verzichten.