Zitronengurke Cucumis sativus

Zitronengurke Cucumis sativus

letzter Anbau: 2014

Seit 5000 Jahren in Kultur, stammt wahrsch. aus Nordindien, wo Wildformen mit kleinen, bitteren Früchten vorkommen. Im Mittelalter in Europa nur Funde in Osteuropa (Slawen als „leidenschaftliche Verehrer der Gurken“; auch deutscher Name aus slaw. Wurzel). Männl. und weibl. Blüten an derselben Pflanze, Fremdbefruchter. Anspruchsvoll, liebt organische Düngung u. feuchte Wärme, ist sehr windempfindlich. [Sortenbeschreibung Arche Noah Handbuch]

Zum einen sehen die Zitronengurken wirklich hübsch aus, wie Minikürbisse in einem leuchtenden gelb mit kleinen Stacheln, die sich durch Reiben leicht entfernen lassen. Im hellgelben Zustand gegessen sind sie unglaublich fruchtig – erfrischend, leicht süßlich und einfach lecker. Es hat doch sehr viel Selbstbeherrschung gefordert, die schönsten sieben Früchte für Saatgut ausreifen zu lassen. Leider hatte ich auch nicht mehr viel Saatgut vom ersten Anbauversuch übrig, aber alle 10 Pflanzen (je eine in einen Kübel) sind gut gewachsen und haben anständig getragen. Den Platz in einem Frühbeet haben sie sichtlich genossen, genauso die gehaltvolle Komposterde und die regelmäßige Wasserversorgung. Im ersten Anbauversuch vor ein paar Jahren hatte ich sie auf einem Hochbeet stehen, das war ihnen wohl zu trocken und zu windig.